Samstag, 6. Juni 2009
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heise online - 06.06.09 -
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reisenotizen aus der realität: Normalerweise werden Feuilletondebatten ja über mehrere Medien hinweg gespielt. Momentan aber kann der geneigte Kulturteilleser eine Debatte verfolgen, die Die Zeit gänzlich aus eigenen Personalreserven bestreitet, ...
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heise online - 05.06.09 - Ein Vierteljahrhundert netzwerkfähiges Fenstersystem, frühes Erfolgsmodell der Client/Server-Architektur
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Lars Fischer - Fischblog - Dass Altern mehr eine gezielte Anpassung als zufälliger Prozess ist, vermuten Wissenschaftler schon sehr lange. Allein, ein plausibler Mechanismus, wie eine auf den ersten Blick widersinnige Eigenschaft entstehen könnte, war lange Zeit nicht in Sicht.
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c0t0d0s0.org - Ich sehe hier wirklichen Integrationsbedarf für jene Menschen, die das Wesen des Internets noch nicht verstanden haben, die es sich nicht zu nutze machen können und in der SMS bereits eine fortgeschrittene Form der Kommunikation sehen.
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Tom Knüwer, Indiskretion Ehrensache: Es entsteht eine gewaltige Kluft zwischen den Herschenden und den Sich-Beherrscht-Fühlenden. Das kann und wird auf Dauer nicht gut gehen. Macht die Regierung auf ihrem Kurs weiter, wird etwas passieren.
Donnerstag, 4. Juni 2009
Computeralgebrasysteme gibt es fast wie Sand am Meer. Wobei die am meisten verbreiteten vermutlich Matlab, Mathematica und Maple sind. Deren Lizenzkosten schlagen Jahr für Jahr ordentlicher Löcher in den Haushalt, trotz Hochschulkonditionen. – Muss das wirklich sein?
Die Frage können, müssen andere beantworten. Ich notiere mir nur zwei Open Source Systeme, die man an anderen Hochschulen als geeignet für die Lehre ansieht: Maxima und Axiom.
"Axiom u/o Maxima" vollständig lesen
Freitag, 15. Mai 2009
 Karl Kleine, Informatik-Prof an der FH Jena, hat seine schon beachtliche Sammlung von Historic Documents in Computer Science zugänglich gemacht: Manuals zu Programmiersprachen, die kaum noch jemand kennt, für die Informatik grundlegende Patente, und – ziemlich geekig – Schablonen zum Anfertigen von Flowcharts.
Meine Schablone habe ich noch aus der Zeit des Studiums, sie ist also nicht ganz so alt wie seine.
(via information aesthetics)
Mittwoch, 25. März 2009
 Browser-Update.org “bietet eine dezente und unaufdringliche Möglichkeit, [...] Besucher darüber zu informieren, dass sie zu einem neueren Browser wechseln sollten.”
Ich find’ das sehr gut, die Argumente sollten mündige Benutzer überzeugen, und deshalb mach’ ich da ‘mal mit!
(via Webstandard)
Freitag, 13. Februar 2009
 Das könnte jetzt alle Nicht-Informatiker, Selten-Onliner, Nicht-Computer-Geeks, Computer- und Internet-Frustrierte sowie alle Bildschirmdialoge grundsätzlich Ignorierenden trösten: heute stand leibhaftig ein jüngerer Informatik-Professor ratsuchend vor mir, weil er mit dieser Nachricht nichts anfangen könne.
Das ganze Zertifikats- und Verschlüsselungs-Gerede und -Getue erreicht die unbedarften User nicht; da spielt es auch keine Rolle, dass es ein Server innerhalb der eigenen Institution ist.
[UPDATE:] siehe Firefox und die Zertifikate bei heise-security
Samstag, 8. November 2008
 Männermagazine gibt es eine ganze Menge, aber eines ist erfolgreicher. Es ist dicker, spezieller, inhaltlich wirklich fundiert, hat keine Angst vor langen Texten und Tabellen, redet nicht nach dem Mund Gusto der Anzeigenkunden, ist eben anders als andere. Und das seit 25 Jahren. Bei den Abo- und Verkaufszahlen kann man wohl davon ausgehen, dass derzeit mindestens eine halbe Million das Magazin im 14tägigen Rhythmus lesen, ich finde das erstaunlich.
c’t, auch von mir Dank & Glückwunsch an die Macher!
Das Logo oben links kommt mir uralt vor, ist optischer Anker schon aus Zeiten, in denen Jahresinhaltverzeichnisse auf Diskette verschickt wurden. Und jetzt wurde es gekippt.
(Und bei SpOn gibt’s ausnahmsweise ‘mal einen wirklich guten Text und eine sehenswerte Bilderstrecke.)
Mittwoch, 24. September 2008
Am 27. September vor 25 Jahren kündigte Richard M. Stallman mit einem Posting “new UNIX implementation” in den Newsgroups net.unix-wizards und net.usoft GNU an. Was seitdem passierte, ist Legende. Wir alle nutzen alltäglich GNU-Software, viele wenden diese bewusst und aktiv an, die meisten schätzen die GPL. – Freie Software ist zum Glück aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.
Umfassende und kenntnisreiche Würdigungen werden in diesen Tagen verschiedentlich gesungen, z.B. in iX 10/2008, S95ff. Ich persönlich kann seit meiner “Erweckung” nicht mehr ohne GNU; es ist als User einfach toll und produktiv, auf den verschiedensten Unixen (selbst unter Windows) die gleiche Software zu benutzen: emacs oder vim, gcc, die shellutils und die bash, sowie vieles mehr, nicht zu vergessen da unverzichtbar: die zahlreichen freien Softwarebibliotheken. Vielleicht ist es ein Segen, dass man bei der FSF zunächst das Augenmerk auf die User-Level-Software gerichtet hat. Ob man den GNU-Kernel Hurd braucht, vermag ich nicht einzuschätzen. Ist eine Konzentration auf GNU/Linux nicht besser?
Herzlichen Glückwunsch!
Sonntag, 7. September 2008
 Google wurde heute offiziell 10 Jahre alt. Schon damals hatten die Gründer ihren Anspruch unmissverständlich formuliert: die Informationen in der Welt neu zu organisieren.
Gelächter, damals.
Heute besteht die Herausforderung nicht mehr darin, sich für oder gegen Google zu entscheiden, sondern alarmistische und paranoide Warnungen von berechtigten Bedenken zu unterscheiden – und entsprechende Schlussfolgerungen für das eigene Nutzerverhalten zu ziehen.
Dass beta-Software gefährlich, für den allgemeinen Einsatz nicht zu empfehlen sei, ist seit über einer Dekade ein Witz. Nicht aber für das BSI, dort warnt man vor dem beta-Stadium der Software: Google Chrome sollte nicht für den allgemeinen Gebrauch eingesetzt werden.
Fest steht, ohne Google wäre es ziemlich unwirtlich in den Weiten des Web. Dann müsste eine andere Company den Bösen / Guten spielen. Einen anderen Bösen / Lieblingsfeind freut’s vielleicht, nicht mehr alleine im Fokus zu stehen. Konsequenterweise müsste das BSI in diesem Zusammenhang auch vor der aktuellen Beta-Version des Internet Explorer 8 warnen. Diese ist ebenfalls unfertig, Microsoft hat ebenfalls eine große Marktmacht und Microsofts Software überträgt Daten nach Redmond.
(via golem.de)
Mittwoch, 3. September 2008
 Ich unterdrücke jetzt ‘mal für einen Augenblick alle Ängste und bekenne: ich bin begeistert. Chrome ist rasant schnell, hat eine coole, schlichte Anmutung, läuft bisher absolut stabil, frisst kaum Speicher – fast wie einst Mosaic. Chrome erfüllt selbstverständlich den Acid2-Test; der Acid3-Test ist derzeit offline.
[UPDATE:] Der Acid3-Test bringt 79/100 Punkte. – Was ich mir mit PlugIns in Firefox und Safari ersparen kann und mich mit Chrome also stört: Werbung.
(s.a. Google Chrome, die Auswertung des Browser-Neulings im Webstandard-Blog)
Mittwoch, 25. Juni 2008
Heiko Webstandard Stiegert vergleicht die aktuellen Browser Firefox, Safari, Opera und IE hinsichtlich Ladezeiten und Befolgung von Webstandards beim Rendern (Acid3-Test).
Es ist nicht überraschend, dass der Internet Explorer in Fachkreisen einen schlechten Ruf hat. Dem entgegen steht die Verbreitung. (Hinter dem Link ein Screenshot zur Browser- und OS-Zugriffsstatistik auf diese Site im laufenden Monat.)
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