Freitag, 10. April 2009
Nun endlich noch der zweite Teil der Reisebeschreibung, nach der Nordinsel also etwas über die Südinsel.
Korrekt, über die nördliche Küste der Südinsel. Denn zu mehr hat es zeitlich nicht gereicht. Aber was heißt das schon? An den Marlborough Sounds, der Golden Bay, dem Abel Tasman National Park, der Tasman Bay und auch der Gegend um Nelson kann man sich sicher wochenlang erfreuen und nicht satt sehen.
Ich vergaß, im ersten Teil zu erwähnen, welche Karte ein prima Begleiter war: die Neuseeland-Karte aus dem world mapping project des Bielefelder Reise Know-How Verlages. Diese Karte hält, was sie verspricht, sie ist wirklich reiß- und wasserfest, immer noch auch an den Falzen lesbar, vielleicht auch weil sie dünn und leicht ist.
In Stichworten also noch ein paar fortgesetzte Reisedetails und vielleicht Tipps für Interessierte sowie Fotos (ein beherzter Klick auf die Vorschau-Bildchen zeigt diese etwas größer; mehr und noch größere gibt es im photoblog):
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Sonntag, 22. März 2009
 Nach über einem Tag Flugreise und Transitaufenthalten, Bus, Fähre und Fußmarsch ist es von der Tageszeit her 12 Stunden früher, saisonal aber ein halbes Jahr später. Der Sommer hat seinen Höhepunkt gerade überschritten, wir schlagen im spartanischen Budget Backpacker im subtropisch anmutenden, regennassen Busch auf. Wir sind auf Waiheke und beginnen uns an den ohrenbetäubenden, auf- und abschwellenden Zikadenlärm zu gewöhnen.
Waiheke war eine gute Wahl für den Anfang, zur Akklimatisierung: Ausschlafen, kleine Wanderungen, eine Stippvisite im Vineyard inklusive Tasting, ein falscher Feueralarm nachts um halb Drei sowie ein super Essen mit gratis Ocean View – was will man mehr für den Anfang?
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Mittwoch, 18. Februar 2009
Derweil sei die Blogroll empfohlen.
Sonntag, 9. September 2007
 Zum Ende der Reise ging’s für 3 ½ Tage in die alte Hansestadt Bergen. In der es angeblich immer regnet. Wir hatten Glück, bei uns war dies nur am letzten Tag der Fall, dafür dann war es dann aber auch ein Dauerregen. (An solchen Tagen räumen die Schuhgeschäfte modische Gummistiefel in die Auslagen und erzielen damit sicher keinen geringen Umsatz.)
 Glück hatten wir auch mit dem Quartier: da auch die Stadt Bergen voller Touristen war, konnte man uns kein egal wie teures Hotel- oder Pensionszimmer vermitteln. Dafür bekamen wir ein wunderschönes Privatquartier in einem Haus in einer kleinen Seitengasse im zentral gelegenen Quartier Marken.
Natürlich ist die Tyske Brygge, das alte hanseatischen, hölzerne Viertel am Hafen sehenswert! Ebenso die Marienkirche, Bergens älteste Kirche. Der Rosenkrantz-Turm und die Håkonshalle, die Fantoft-Stabkirche und das Grieg-Anwesen in Troldhaugen sind weitere unerlässliche Sehenswürdigkeiten. Mit der Fløibahn auf den Fløyen, einer von vielleicht 7 Bergen, die Bergen umgeben, zu fahren, hat sich gelohnt: prima Aussicht, prima Sonnenuntergang am dritten Abend. –
Bergen ist eine tolle Stadt!
Ein paar Bilder...
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Sonntag, 9. September 2007
Eigentlich sollte in Finse unsere nächste geplante Tour ins Aurlandsdalen beginnen. Wegen des miesen Wetters haben wir aber auf den Wanderführer gehört und umdisponiert: If early season snow blocks your route from Finse you can join the Aurlandsdalen walk at Geiteryghytta via bus from Geilo. Auch wenn der Schnee uns nicht wirklich aufgehalten hätte – es war einfach hundekalt! (2°C, Schneeregen und schneidender Wind)
 Also mit der Bergenbahn Richtung Osten nach Geilo, herunter auf etwa 800m. Dort schien die Sonne. (Wir konnten unser vor der Hardangervidda-Tour dort deponiertes Gepäck holen, sparten uns also eine spätere Rückkehr.) Aber es war Sonntag, kein Bus fuhr mehr direkt, es sollte aber via dem Städtchen Ål gelingen. Also nocheinmal in die Bergenbahn, noch weiter nach Osten und weitere 200m tiefer. 17°C und Sonnenschein in Ål! Später ging’s dann tatsächlich mit dem Bus nach Geiteryg.
Nun ein paar die kurze aber sehr schöne Tour beschreibende Bilder und Kommentare; die dritte Etappe geht in Norwegens Canyon, der fotografisch kaum abbildbar ist.
"Wandern im Aurlandsdalen" vollständig lesen
Sonntag, 9. September 2007
Mit dem Bus fuhren wir von Eidfjord nach Haugastøl, um von dort mit der Bergenbahn nach Finse zu fahren. Finse liegt zwar “nur” 1222m hoch, dort liegt aber der höchste ganzjährig befahrbare Bahnhof Europas.
Als ob 4 Tage Sommerwetter genug seien, regnete es von nun an. Am darauffolgenden Morgen fiel gar Schnee. Wir fanden’s hundekalt, und es erklärte sich von selbst, dass dort die norwegischen Polarexpeditionen üben und ihr Equipment testen.
Die DNT-Hütte ist ziemlich groß, fast schon hotelmäßig. Trotzdem war’s wunderschön, vor allem wegen der prima Aussicht: die Hütte liegt auf einer Halbinsel im See, gegenüber vom Gletscher Hardangerjøkulen.
In Finse ist das Rallarmuseum sehenswert; dort ist der Bau der Bergenbahn durch die Rallare (Wanderarbeiter) dargestellt.
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Sonntag, 9. September 2007
Zurück aus Odda gönnten wir uns zwei Tage Sommerurlaub in Eidfjord am gleichnamigen Fjord. Abstecher mit dem Mountainbike nach Øuvre Eidfjord (sehr schöne Tour die alte Straße am See entlang; das dortige Hardangervidda-Natursenter enttäuschte), Hjølmodalen, Hæreid (mit angeblichen Grabfeldern aus der Wikingerzeit) und Simadalen. Vom dortigen Sima-Kraftwerk sieht man fast nichts: es liegt 700m tief im Berg.
"Eidfjord" vollständig lesen
Sonntag, 9. September 2007
Nach unserer ersten Wandertour in der Hardangervidda sind wir von Liseth / Fossli mit dem Bus durch das Måbø-Tal (mit Tunnelkreisel!) über Eidfjord und Kinsarvik nach Odda am Südende des Sørfjords gefahren. Die Straße 13 ist insofern spektakulär, dass sie an mehreren Stellen nicht wirklich gegenverkehrstauglich ist. Am Sørfjord herrscht mildes Klima – am Ostufer befindet sich Norwegens größtes Obstanbaugebiet. (Man bekommt fast Südtirol-Feeling.)
Odda war vor 100 Jahren eine blühende Stadt, die vom Fremdenverkehr (10 Hotels, bis zu 5 Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig) lebte. Ab 1915 setzte man auf die Industrialisierung (Schwerindustrie, Düngemittel). Der Boom ist vorbei, die Spuren sind unübersehbar. Odda hat, obwohl mit funktionalen Betonklötzen und heruntergekommenen Bauten unglaublich verschandelt, trotzdem einen gewissen Charme. Zwar herrscht im Städtchen abends “tote Hose” und die Gastronomie ist unterirdisch, die Lage am Fjord und der nahe Folgefonn-Nationalpark mit einem Gletscher jedoch macht’s vielleicht wett.
Aus den offenen Fenstern des Fitness-Studios dröhnt vormittags “ Smoke on the Water”. Damals war noch alles gut.
Ein paar Fotos...
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Sonntag, 9. September 2007
Am Ende unserer Hardangervidda-Tour blieben wir einen Tag in Liseth und schauten uns im Måbødalen um und den Vøringfossen an. Letzterer ist zwar nicht der größte Wasserfall Norwegens, aber wohl der berühmteste. Er stürzt fast 200m über die Abruchkante der Hardangervidda ins Måbødalen.
Ein paar Impressionen...
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Sonntag, 9. September 2007
Am Anfang der Reise stand Oslo, Samstag und Sonntag.
 Die Stadt war voller Touristen, alle preiswerten Zimmer ausgebucht. Am Hafen war viel abgesperrt wegen eines Offshore Boat Race, dazu der unvermeidliche Kreuzfahrtdampfer und ein stylish, aber ganz postmodern-austauschbares Shopping- / Gastroviertel am Kai.
Überraschend der Hang zur Gigantomanie und zum Symbolismus, z.B. beim Rathaus und im Skulpturenpark Vigeland. Der Glockenturm des Rathauses spielt übrigens stündlich ein Grieg-Jingle. Die Fahrt zum Holmenkollen auf die berühmte Sprungschanze versprach eine herrliche Aussicht auf die Stadt...
Sehr schön war’s und nicht entgehen lassen sollte man sich einen Besuch im Munch-Museum.
Ein paar Bilder...
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