Montag, 29. Juni 2009
Knapp 2 Jahre ist es jetzt die Anschaffung eines netzwerkfähigen Farblaserdruckers (auch Scanner, Kopiere) her. Der tat anfangs klaglos seinen Job, dann traten zwei Probleme auf.
Seit über einem Jahr steht er nun nicht mehr neben dem Router. Eine Ethernetverkabelung quer durch die Wohnung kam nicht in Frage, Experimente mit WLAN-fähigen Printservern scheiterten kläglich. Blieb also nur die Nutzung via USB, und da dieses Kabel nicht wirklich so lang wie sie angeboten werden sein darf, um störungsfrei zu drucken, hieß das, das Notebook bei Bedarf in Richtung Drucker bewegen. Nicht wirklich befriedigend, aber man arrangiert sich irgendwie mit Provisorien.
Letztens fiel mir während des Wartens ein Conrad-Werbeheftchen in die Hand. Und das war der Anschub, es mit Powerline-Adaptern zu versuchen. (Ich dachte, die Technologie sei vom Markt verschwunden. Auch hatte ich sie – vor dem Vergessen – nur als eine dem Breitbandkabel “vergleichbare” angesehen, nicht als eine im LAN einsetzbare.) Ohne weitere Umschweife: es funktioniert, zumindest mit dem PL85D. Einfach ‘reinstecken, keine Konfiguration ist nötig, außer der, am Drucker eine feste IP-Adresse aus dem DHCP-Fundus des Routers einzustellen. (Man ersetze in Gedanken den PC im Bildchen durch den Drucker.)
Und weil mir Samsung für ein paar an einer 01805er Nummer gelassene Euro noch knapp vor dem zweijährigen Garantieende eine neue (refurbished) Bildeinheit geschickt hat, ist jetzt auch optisch alles wieder in Butter.
Freitag, 15. Mai 2009
 Karl Kleine, Informatik-Prof an der FH Jena, hat seine schon beachtliche Sammlung von Historic Documents in Computer Science zugänglich gemacht: Manuals zu Programmiersprachen, die kaum noch jemand kennt, für die Informatik grundlegende Patente, und – ziemlich geekig – Schablonen zum Anfertigen von Flowcharts.
Meine Schablone habe ich noch aus der Zeit des Studiums, sie ist also nicht ganz so alt wie seine.
(via information aesthetics)
Freitag, 6. Februar 2009
Hier zum Beispiel das eines Apple //e beim Systemtest.
Freitag, 6. Februar 2009
In einem Abstellraum (Archiv) voller Gerümpel habe ich zwei Apple //e Baujahr 1983 sowie einen Monitor gefunden. Meine Neugierde war zunächst nicht zu bremsen.
Der Monitor funktioniert noch klaglos, beide Computer waren nach dem Einschalten nahezu sofort betriebsbereit, auch der Systemtest funktioniert bei beiden wie beschrieben:

Allerdings fand ich weder ein Diskettenlaufwerk noch (Apple DOS-)Disketten zum Booten, und so bin ich ziemlich ratlos.
Samstag, 8. November 2008
 Männermagazine gibt es eine ganze Menge, aber eines ist erfolgreicher. Es ist dicker, spezieller, inhaltlich wirklich fundiert, hat keine Angst vor langen Texten und Tabellen, redet nicht nach dem Mund Gusto der Anzeigenkunden, ist eben anders als andere. Und das seit 25 Jahren. Bei den Abo- und Verkaufszahlen kann man wohl davon ausgehen, dass derzeit mindestens eine halbe Million das Magazin im 14tägigen Rhythmus lesen, ich finde das erstaunlich.
c’t, auch von mir Dank & Glückwunsch an die Macher!
Das Logo oben links kommt mir uralt vor, ist optischer Anker schon aus Zeiten, in denen Jahresinhaltverzeichnisse auf Diskette verschickt wurden. Und jetzt wurde es gekippt.
(Und bei SpOn gibt’s ausnahmsweise ‘mal einen wirklich guten Text und eine sehenswerte Bilderstrecke.)
Freitag, 19. Oktober 2007
Stefan Betschon schreibt heute in der NZZ aus der Sicht eines Text-Produzenten über den Stau an der Mensch-Maschine-Schnittstelle: Es müsste hier an diesem Arbeitsplatz viele Bildschirme geben, die man wie aufgeschlagene Bücher über Tische und Gestelle und Böden verteilen könnte, so dass sich viele Fenster öffnen auf verschiedene Aspekte der zu verarbeitenden Texte. Jeder dieser Bildschirme wüsste um seine Position im Raum, reagierte auf Berührungen, Bewegungen. Mit blossen Händen könnte man Textpassagen aufrufen, Textblöcke neu arrangieren. Mit einem Fingerzeig könnte man zwischen Textstellen Verbindungen herstellen, eine Passage von einem Bildschirm auf einen anderen verschieben. Es gäbe Tastaturen, aber auch Mikrofone sowie Kameras für die Erkennung von Gesten oder Grimassen. Es gäbe nicht nur ein einzelnes weisses Blatt, sondern eine Vielfalt von elektronischen Anzeigen, eine Rauminstallation, in der man sich bewegen könnte. Und das Schönste: Mit einem einzigen Fingerschnippen würden all die Fenster zuklappen, die Bildschirme sich einrollen, die Dokumente sich ablegen, die Systeme herunterfahren, die Lüfter verstummen. Es wäre ruhig im Büro, alle Arbeitsflächen aufgeräumt. Das weisse unbeschriebene Blatt wäre nicht mehr da.
Schönes Wochenende!
Donnerstag, 13. September 2007
Seit fast sieben Jahren, seit dem Herbst 2000 werkelte bei mir daheim zuverlässig, preisgünstig und (ein)druck(s)voll ein Kyocera FS680. Nun scheint er nicht mehr zu wollen, alle meine Überredungskünste, Streicheleinheiten, Massagen, Handkanten helfen nicht: er verweigert die NahrungsPapieraufnahme.
Das gute Teil hat damals 739 DM brutto gekostet. Eine Kyocera-Vertragswerkstatt würde sich ihn ja ‘mal anschauen – der im Falle einer Reparatur anrechenbare Kostenvoranschlag würde mit 30,94 EUR netto in die Bücher eingehen. Da ich ahne, was eine Stunde Reparaturdienstleistung kostet, steht wohl eher eine Neuanschaffung (mit mehrwertigen Features) an.
Bye, bye.
Samstag, 16. Juni 2007
Fundamentalisten, Frickler und Spartaner werden das nie begreifen, Anspruch auf Ästhetik hin, Waren-Fetischismus her.
"Das Auge kauft mit!" vollständig lesen
Sonntag, 10. Juni 2007
 Ich habe die diesjährige “ Lange Nacht der Wissenschaften” sehr entspannt und genießend auf dem Campus der FU in Dahlem, in der Takustraße am Standort des Zuse-Instituts sowie den Instituten der Mathematiker und Informatiker, verbracht.
 Wann kommt man schon ‘mal in den unterirdischen Rechnerraum mit einem massiv-parallelen Supercomputer – dem berliner Teil des HLRN? Das derzeitige, 10 Jahre alte System besteht noch aus IBM p690-Systemen. (Damals Platz 48 in den Top500.) Die laufende Ausschreibung für ein ersetzendes System hatte sich durch die Auswirkungen der Föderalismusreform um mindestens 1 Jahr verzögert. Nebenbei gab’s einen kurzen Überblick zum Supercomputing und auf museale Stücke. ( HPC-Service des ZIB; Handyschnappschüsse zeigen den Platz für das kommende System, einen Frame mit 32 CPUs, Sun-Server für andere Dienste, die Cray von 1984.)
"Kluge Dahlemer Sommernacht" vollständig lesen
Montag, 4. Juni 2007
 Am kommenden Samstag ist wieder die klügste Nacht des Jahres und es wird langsam Zeit, sich aus der Fülle der Angebote etwas herauszusuchen und die Route zusammenzustellen. Zumal ich dieses Jahr an diesem Abend frei und nicht in Wildau dabei bin. (Das dortige Programm ist natürlich Spitze!)
Mich zieht’s ins Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik. Die dortigen Themen Supercomputer & Datenroboter, Gesichtserkennung & 3D-Modellierung, graphentheoretische Anwendungen, verteiltes Datenmanagement sowie Web2.0 für Wissenschaft und Bibliothek klingen doch sehr vielversprechend.
Auch im Zentrum Mensch-Maschine-Systeme stehen zumindest zwei mich interessierende Themen auf dem Programm: eine prototypische Suchmaschine zur Mustersuche in visualisierten Daten sowie das Brain-Computer-Interface.
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